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Siegerehrung 03/2015

Testsieger: Skitourenhosen, Allround-Rucksäcke, Mountainbikes

11 Minuten Lesezeit
Hosen, Hosen, Hosen - darum dreht sich der Testsieger-Überblick im März. Ob Softshellhosen für Skitouren, um dem nahenden Frühling zu trotzen, oder Outdoorhosen, mit denen man gleich in den Sommer einsteigen kann - die Auswahl ist groß.

Der Winter liegt, so scheint es, in den letzten Zügen (dabei hatte er doch kaum angefangen) und man muss immer höher hinaus, um noch annehmbaren Schnee zu finden. Für viele Skitourengeher fängt die Saison aber erst an. Aus diesem Grund hat das Bergsteiger-Magazin für seine Märzausgabe 2015 zwölf Skitourenhosen-Modelle in einem Test verglichen – mit weisem Vorausblick auf die Tauglichkeit dieser Softshellhosen auch für Hochtouren im Sommer. Wie immer vergibt das Magazin dabei besondere Tipps. Hier ein Überblick über die getesteten Tourenhosen, die man auch bei Bergzeit im Sortiment findet.

Die besten Softshellhosen für Skitouren

"Wärmt, wo's drauf ankommt": Einen Bergsteiger-Tipp gibt's im März für die günstige Skitourenhose Vaude Larice. | Foto: Vaude
„Wärmt, wo’s drauf ankommt“: Einen Bergsteiger-Tipp gibt’s im März für die günstige Skitourenhose Vaude Larice. | Foto: Vaude

Im Bereich Preis/Leistung überzeugt die Vaude Larice Hose auf ganzer Linie und erhält dafür einen Bergsteiger-Tipp. Die günstigste Skitourenhose im Testfeld „wärmt, wo’s drauf ankommt“, nämlich vor allem von vorne durch eine winddichte Front mit Membran und dünnem Fleece, und ist ansonsten äußerst dampfdurchlässig. Das leichte Stretch-Cordura-Material liegt schlank an, der bluesign-zertifizierte Stoff ist „sehr dünn“, aber trotzdem „robust“, und „wärmt an empfindlichen und windausgesetzten Körperzonen“. Bei Bergzeit ist die Softshellhose derzeit für Damen zu haben.
Eine weitere Damenhose im Bergsteiger-Test ist die Salewa Meije 4.0, die besonders an kalten Skitourentagen glänzt. Die Hybridhose kombiniert „dehnbaren, ungefütterten Windstopper vorne und robusten Stoff unten“. Innen hat die Softshellhose ein Fleecefutter, der breite Bund „schützt die Nieren“ vor Kälte. „Erste Wahl an kalten Tagen“, lautet daher auch das Fazit.
Besonders bequem zeigt sich im Skitourenhosen-Test die Bergans Osatind Hose, die mit dem Bergsteiger-Tipp Komfort ausgezeichnet wird. „Rundum ergonomisch“, „relativ luftig“ und angenehm zu tragen ist diese „Komforthose mit Hochtourenoption“. Ein weiteres Plus ist das zu großen Teilen recycelte Polyester, was für die Hose verwendet wurde.

Robustheit und Schutz: Noch mehr Skitourenhosen im Bergsteiger-Test

Ein besonders feines Futter wartet auf den Skitourengeher mit der Ortovox Bacun Hose für Herren aus der Naturetec-Linie: auf der Haut 100 Prozent weiche, klimaregulierende Merinowolle, außen eine „dehnbare, wind- und wasserresistente“ Polyamid-Shell. Diese Natur-Hightech-Kombination von Ortovox macht die Skitourenhose sehr „robust“, schützt bei Kälte und bietet „hohen Dampfdurchlass“. Auch die Belüftung und die variablen, robusten Beinabschlüsse aus Aramid befinden die Bergsteiger-Tester für gut, ebenfalls gut kommt die „umfangreiche Ausstattung“ an. Das Damen-Pendant zur Bacun von Ortovox heißt übrigens Medola.
„Bestens geschützt“ ist man – nicht nur auf Skitouren – mit der vielseitigen Mammut Trion Hose (für Damen: Mammut Trea): „Die Hose mit weitem Klimaspektrum und Hochtourenoption (…) schützt bei widriger Witterung und Sturm, ist atmungsaktiv und der Stoff reflektiert Sonnenlicht.“ Außen besteht die dünne und eher weitere Tourenhose aus „dehnbarem Schoeller Coldblack mit winddichter Membran“, auf der Innenseite befindet sich ein „hautfreundliches, sehr dampfdurchlässiges Netzfutter“.

Härtetest für Hardshell-Skitourenhose von Vaude

Und noch eine Vaude-Skihose im Test: Die Boe Bib Hardshell für Frauen überzeugt im Härtetest des Bergsteiger-Magazins. | Foto: Vaude
Und noch eine Vaude-Skihose im Test: Die Boe Bib Hardshell für Frauen überzeugt im Härtetest des Bergsteiger-Magazins. | Foto: Vaude

Neben all den Softshellhosen hatte das Bergsteiger-Magazin auch eine Dreilagen-Skitourenhose den Winter über im Test. Bei Testerin Sandra konnte die Vaude Boe Bib Hardshellhose vor allem mit „Wind- und Wasserschutz“ punkten: „Im Schneesturm auf 2.500 Metern ging kein Lufthauch durch, sogar im Regen hielt die Hose dicht.“ Der Schnitt der Boe Bib ist ungewohnt weit, bietet aber „extrem viel Bewegungsfreiheit“ und Platz für eine isolierende Schicht darunter. Eine Besonderheit ist der Latz, der den Rücken warmhält, „wenn die Jacke hochrutscht“.

Der Outdoorhosen-Test

Weiter mit Hosen geht’s im Outdoor-Magazin, das sich bei seinem Outdoorhosen-Test schon deutlich mehr dem Sommer annähert. Acht Wander- und Trekkinghosen standen auf dem Prüfstand, jeweils als Damen- und Herrenvariante.

Einen Testsieger gab es nicht, dafür mehrere sehr gute Modelle. Die Fjällräven Keb Trekkinghose ist eine davon. Mit dem altbekannten G-1000-Material eignet sich die „solide Trekkinghose für eher feuchtkalte Gegenden“. Robust wie man es von Fjällräven gewohnt ist, mit Stretcheinsätzen an den Knien und am Bund und Belüftungszips am Bein. Auch schön als Damenvariante.
„Eine dicke Kaufempfehlung“ geben die Tester der Lundhags Authentic Hose für ihr „gelungenes Allrounder“-Konzept. Hervor sticht die Passform, aber auch „die Ausstattung gefällt“. „Das ganze Jahr über“ und „für jede Aktivität“ – eine vielseitige Outdoorhose für Damen wie Herren.
Eine gute Wahl für den Sommer ist dem Testergebnis zufolge die Vaude Farley Stretch II. Sie ist das „leichteste und günstigste Testmodell“, besteht aus „dünnem, hochelastischem und recht luftigem Stretchstoff“, der nichts für kalte Temperaturen ist. Nieselregen trotzt sie durch ihre dauerhafte Imprägnierung und trocknet außerdem schnell wieder. Hier geht’s zum Herrenmodell der Farley Stretch II.

Editor’s Choice Award: Die besten Produkte des Jahres im Outdoor-Magazin

Wie jedes Jahr kürt Outdoor in seiner März-Ausgabe die „besten Outdoorprodukte des Jahres“ mit dem Editor’s Choice Award. In der Jury sitzen sämtliche Test-Redakteure, die das ganze Jahr über im hauseigenen Labor und in der Praxis die monatlichen Testprodukte unter die Lupe nehmen. Welche Stücke waren im letzten Jahr besonders herausragend?

Top-Schlafsäcke im Test

"Ein Meisterwerk" und Träger des Editor's Choice Award 2015 im Outdoor-Magazin ist der Valandre Odin Neo Schlafsack. | Foto: Valandre
„Ein Meisterwerk“ und Träger des Editor’s Choice Award 2015 im Outdoor-Magazin ist der Valandre Odin Neo Schlafsack. | Foto: Valandre

Der Valandré-Schlafsack Odin Neo ist so ein Teil, das auf ganzer Linie überzeugt. Mit seinem Wärme-Gewichtsverhältnis schlägt er andere Daunenschlafsäcke aus dieser Gewichtsklasse um Längen, die untere Temperaturgrenze liegt bei minus 30 Grad, und das bei nur 1.650 Gramm. Nicht zuletzt die „aufwendige Konstruktion“ ist dafür verantwortlich, und die top verarbeiteten Materialien tun das ihrige für diesen High-End-Schlafsack. „Ein Meisterwerk in bester Material- und Verarbeitungsqualität“ lobt Schlafsack-Experte und Outdoor-Redakteur Frank Wacker.

Auch ein Kunstfaserschlafsack schafft es in die hohen Ränge des Editor’s Choice: Der Carinthia Lite 1800 isoliert leistungsstark bis minus 17 Grad bei einem Gewicht von weniger als zwei Kilo. Passgenauer Wärmekragen, anschmiegsame Kapuze, geräumiger Schnitt und angenehmes Material „garantieren guten Schlafkomfort“. „Pfiffige Detaillösungen“ und ein „relativ günstiger Preis“ runden das Schlafsack-Paket ab.

Weitere rekordverdächtige Award-Produkte

Einen bleibenden Eindruck im Regenhosen-Test hinterließ die Mitteleggi Pro für Damen von Mammut. Das dreilagige Gore-Tex überzeugte durch „top Leistung“ im Outdoor-Labor, wo die Regenhose sowohl den Beregnungs- als auch den Abriebtest mit voller Punktzahl bestand. Damit und mit ihrer „reichhaltigen Ausstattung“ ist die Mammut Mitteleggi „die top Wahl für fast alle Outdoor-Einsätze“ – im Sommer wie im Winter!

Den Pacsafe Rucksack Venturesafe mit Diebstahlsicherung findet die Jury der Outdoor ziemlich genial. | Foto: Pacsafe
Den Pacsafe Rucksack Venturesafe mit Diebstahlsicherung findet die Jury der Outdoor ziemlich genial. | Foto: Pacsafe

Der pfiffige Reiserucksack Venturesafe 65 GII von Pacsafe kombiniert ein „schnittfestes Material“ mit Drahtnetz zwischen Innen- und Außenstoff mit weiteren „genialen Lösungen gegen Diebstahl“, zum Beispiel abschließbare Reißverschlüsse und ein Drahtseil, was das Gepäck schützt. So gesichert kann man mit dem Rucksack beruhigt auf Reisen gehen, da auch der Tragekomfort stimmt – „auf dem Niveau guter Trekkingrucksäcke“ bewegt man sich mit dem Tragesystem des Venturesafe, und wenn man es gerade nicht braucht, lässt sich das Tragesystem „hinter einer Abdeckung verstauen“. Das alles ist definitiv einen Editor’s Choice Award wert.

Ein weiterer Favorit der Outdoor-Jury ist das Garmin GPSmap 64s, das mit „üppigen Navigationsfunktionen“, einer „großen Auswahl an Karten“, „langer Batterielaufzeit“ und einem „sehr gut ablesbaren Display“ glänzt. Damit ist das GPS-Gerät „ein perfekter Navigator für alle Wanderer, Bergsteiger und Biker, die keine Kompromisse eingehen wollen“, so GPS-Experte Uli Benker.

„Rekordwerte“ erlangte die Kunstfaserjacke Super Compressor von Mountain Hardwear im Isolationsjacken-Test der Outdoor. Durch ihre innovative, zweischichtige Konstruktion wird zwischen den Lagen mehr Luft eingeschlossen, was zu einer „höheren Wärmeleistung“ führt. Bis zu minus 18 Grad schafft die Mountain Hardwear Super Compressor als unteres Temperaturlimit – bisher einmalig in dieser Gewichtsklasse bei Kunstfaserjacken. Außerdem ist sie nässeunempfindlich und klein verpackbar.

40-Liter-Rucksäcke für den Allroundeinsatz im Vergleich

Die Zeitschrift Alpin legt den Testfokus im März auf Rucksäcke „für jede Gelegenheit“ – von Bergsteigen über Hüttenwandern bis Skitouren. Zehn Modelle um die 40 Liter wurden dabei verglichen und auf einen Praxiseinsatz in die Alpen geschickt. Der Testsieger-Titel geht an den Osprey Kestrel 38, der in fast allen Testkategorien volle Punktzahl erreicht. Ausstattung, Tragekomfort und Lastübertragung befinden die Alpin-Tester für sehr gut: „Den Kestrel hat man auf Anhieb gern am Rücken“, heißt es im Testeindruck. Außerdem ist er ein echter Allrounder, „egal, ob bei einer Hütten- oder einer Hochtour“.

Stabil und komfortabel: Der Deuter ACT Trail Pro 40 taugt nicht nur zum Klettern was. Den Allround-Rucksack-Test der Alpin schließt er mit "sehr gut" ab. | Foto: Deuter/Sibylle Manger
Stabil und komfortabel: Der Deuter ACT Trail Pro 40 taugt nicht nur zum Klettern was. Den Allround-Rucksack-Test der Alpin schließt er mit „sehr gut“ ab. | Foto: Deuter/Sibylle Manger

Den Preistipp der Alpin bekommt der Lowe Alpine Mountain Attack 35:45. Auch er hätte Testsieger-Qualitäten, mit ähnlichen Ergebnissen wie der Osprey Kestrel. „Der Lowe Alpine kann viel, hat etliche Bändchen und man muss sich ihn erstmal genau anschauen“, so der Eindruck der Tester. „Gut ausgestattet“ und „sehr variabel“ mit „tollen Detaillösungen“ ist auch er eine gute Wahl für alpine Unternehmungen unterschiedlicher Art.
Mit seinem niedrigen Gewicht punktet der Bergans Rondane 38 im Rucksack-Test. Nur „etwas mehr als 1.000 Gramm“ bringt er auf die Waage. Dafür sind Ausstattung und Tragekomfort mit mäßiger Beladung „okay“. Für „Gewichtsminimalisten“ ist er auf jeden Fall einen näheren Blick wert und erhält daher auch den Alpin Gewichtstipp.

Erwähnenswert ist noch der Deuter ACT Trail Pro 40, der es im Test unter die Top 4 schafft und das Urteil „sehr gut“ erreicht. „Sehr komfortabel zu tragen“, befinden die Tester, außerdem „robust“ und „einer der stabilsten und sicher auch langlebigsten Rucksäcke im Testfeld“. Da kann man durchaus über das etwas höhere Gewicht von rund 1.500 Gramm hinwegsehen, zumal der Osprey Kestrel und der Lowe Alpine Mountain Attack in etwa gleich viel wiegen.

Protektoren-Rucksäcke für Biker auf dem Prüfstand

Schlagtest im TÜV-Labor und Praxistest auf dem Bike – die neun Protektoren-Rucksäcke hatten es im Test der Bike 03/2015 nicht leicht. Am besten geschlagen  – im wörtlichen Sinne – hat sich der Camelbak K.U.D.U. 12 mit „Top-Werten im Schlagtest“. Auch die „sehr gute Ausstattung“ überzeugt die Tester: „alles drin, alles dran“. Das Tragesystem des K.U.D.U. ist ergonomisch und sehr komfortabel und hält den Rucksack „sicher in Position“, zudem ist er „sehr leicht und top verarbeitet“ – das alles sind Kriterien für einen „verdienten Testsieger„.

Einen Bike-Tipp gibt's im März für den mehrfachen Testsieger Bulls Copperhead 3 - eines der besten Einsteiger-Hardtails im Test. | Foto: Bulls
Einen Bike-Tipp gibt’s im März für den mehrfachen Testsieger Bulls Copperhead 3 – eines der besten Einsteiger-Hardtails im Test. | Foto: Bulls

Auch „sehr gut“ lief es für den Deuter Attack 20: Er bestand den Schlagtest gut und punktet zusätzlich mit einer „übersichtlichen Fächeraufteilung und sehr guter Ausstattung“. Wie nicht anders zu erwarten, ist das „Tragesystem äußerst komfortabel“. Die breiten Hüftflügel „sorgen für sicheren Halt“. Der Evoc FR Trail 20 kann ebenfalls „mit guten Schutzwerten“ im Test mithalten. Das „Raumwunder“ von Evoc „ist super ausgestattet und perfekt strukturiert“ und bietet ein „super Volumen/Gewichtsverhältnis“.

Mountainbike-Test: Hardtails für Einsteiger

Neun Einsteiger-Hardtails für um die 1.000 Euro hat das Bike-Magazin für seine Märzausgabe zum Test geladen. Einen Bike-Tipp hat sich dabei das Bulls Copperhead 3 verdient, das bereits in den Jahren zuvor „mehrfacher Testsieger“ war. Das Bulls „bleibt die Nummer Eins, was die Ausstattung anbelangt“ und bringt das „zweitleichteste Gewicht im Test“ mit. Ein „agiles, ausgewogenes Handling“ macht das Mountainbike mit zur ersten Wahl für die Tester.

Das Focus Black Forest 29R 3.0 besteht den Mountainbike-Test mit „gut“ und begeistert in erster Linie durch seine „Racer-Optik“ und „die gelungene, integrierte Sitzposition“. Das Handling ist „gutmütig“ und sorgt „für perfekte Kontrolle und viel Sicherheit bergab“. Ausstattung und Gewicht liegen dagegen eher im Testmittelfeld.

Maxxis-Reifen im Dauertest

Beste Weste: Im Magazin Tour schneidet die Assos sV blitzFeder Weste mit Topergebnis ab. | Foto: Assos
Beste Weste: Im Magazin Tour schneidet die Assos sV blitzFeder Weste mit Topergebnis ab. | Foto: Assos

Ein Jahr und 3.000 Kilometer ohne Platten – dafür bekommt der Maxxis Minion DHR2 Reifen sechs von sechs Punkten in der Kategorie Haltbarkeit im Dauertest der Bike. „Profil und Kanten am Reifen haben nach all den Kilometern kaum gelitten“, so Bike-Tester Peter Nilges. Bei der Funktionalität vergibt er fünf von sechs Punkten: „Der 29-Zöller bot mit aufwändiger Dreifach-Gummimischung immer ausreichend Grip und rollte absolut akzeptabel.“

Windweste für Rennradler

Die beste Gesamtnote im Westen-Test des Radsport-Magazins Tour 03/2015 bekommt die Assos sV.blitzFeder Weste. Mit einer Note von 1,5 überzeugt die Windweste „in allen Kategorien“. Details wie Zippergarage, Spritzschutz am Rücken, Haftbund, Trikottaschen-Eingriff und Reflexmaterial sind hinsichtlich der Ausstattung erwähnenswert.

Leichte Isomatte im Einsatz

Zwei Monate lang im Einsatz war die selbstaufblasende Exped SIM Lite UL 3.8 Isomatte. Outdoor-Redakteur Boris Gnielka gibt ihr nach einer Trekkingtour drei von vier Punkten. Überzeugt haben ihn der „sehr hohe Liegekomfort“ durch die Höhe von 3.8 Zentimeter, das geringe Gewicht und kleine Packmaß der Matte und die Wärmeleistung bis minus drei Grad. Einziger Kritikpunkt an der Ultraleichtmatte ist das Selbstaufblasen, was bei sehr niedrigen Temperaturen nicht mehr ganz perfekt funktionierte.

Einzeltest für Skibrille, Winterstiefel und Kletterschuhe

In seinen Minitests prüft Alpin jeden Monat Produkte, die gerade zur Jahreszeit passen. Dieses Mal dabei: die POC Lid Skibrille, mit der Redakteurin Petra Darchinger unterwegs viel „Vergnügen“ hatte. Dazu trugen die „hochwertige Scheibe“ mit Anti-Fog und Anti-Scratch-Beschichtung sowie das „weite Blickfeld“ bei, außerdem „sieht die Brille auch noch echt gut aus“.

„Dieser Stiefel trotzt jedem Winter“, meint Andi Erkens von Alpin über den Kamik Keystone G Winterstiefel. Griffige Sohle, Gore-Tex-Membran, Thinsulate-Isolierung und robuste Materialien machen den Keystone G zum „idealen Schuh zum Schneeschuhwandern“.

Die Zeitschrift Klettern 02/2015 empfiehlt in ihren Einzeltests den Evolv Nexxo Kletterschuh. „Eine echte Waffe fürs Steile, für Dächer und Hooks, am Feld und drinnen.“, heißt es im Test-Fazit. Redakteur Steffen Kern überzeugt die „gute Kombination aus extremem Downturn, Leistungsperformance und Sensibilität“.

Klettergurte mit Komfort

Zwei Preistipps vergibt Klettern in seinem Klettergurt-Test in der Ausgabe 02/2015. Der Camp Flint Klettergurt punktet als „preisgünstiger, sehr gut ausgestatteter Allroundgurt“, der Ocun WeBee bietet „guten Tragekomfort“ dank neuem Polstermaterial. Der perforierte Schaumstoff an Hüftgurt und Beinschlaufen sorgt bei ihm für gute Belüftung.

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