Zelte (577 Artikel)

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Bevor Du einen Blick auf das gigantische Angebot an verschiedenen Zelten wirfst, mach' Dir mit folgender Fragenkette klar, was für Bedürfnisse Du an Dein neues Outdoor-Zelt stellst:


Wer braucht das Zelt für welchen Einsatzzweck und wann und wo will man darin schlafen?

Im Folgenden dröseln wir diese Fragenkette auf, um die einzelnen Aspekte unter die Lupe zu nehmen.


Wer soll in dem Outdoor-Zelt schlafen?


Die Frage zielt nicht nur auf die Anzahl an Personen ab, sondern auch auf ihre Körpergröße. Wer zwei Meter groß ist oder außergewöhnlich viel Platz braucht, sollte das beim Zeltkauf berücksichtigen. Ein sehr guter Anhaltspunkt ist immer der Blick auf die genauen Abmaße des Zelts. Schnell entpuppt sich ein leichtes Zwei-Personen-Zelt als gerademal groß genug für Pärchen.


Bist Du in einer Gruppe unterwegs, macht es möglicherweise mehr Sinn z.B. zwei Zwei-Personen-Zelte anstatt einem Vier-Personen-Zelt einzupacken. Das Gesamtgewicht, verteilt auf jeden Einzelnen ist bei einem Vier-Personer zwar leichter, aber Du bist auch weniger flexibel. Was, wenn ihr mal nicht zu viert unterwegs seid?


Für welchen Einsatzbereich brauche ich das Zelt?


Es macht einen großen Unterschied, ob ich ein Zelt zum Familiencampen oder fürs Trekking brauche. Sowohl was die Konstruktion, als auch Gewicht und Packmaß angeht, kannst Du hier ganz andere Prioritäten setzen. Auch die Jahreszeit und die Reiseregion solltest Du beim Kauf eines Outdoor-Zeltes berücksichtigen.


Trekkingtouren


Beim Trekking sind Gewicht und Packmaß häufig die entscheidenden Kriterien. Ziehst Du alleine los und musst alles selbst schleppen, solltest Du stärker aufs Gewicht achten. Bist Du mit Partner oder in der Gruppe unterwegs, kannst Du Dir ein schwereres Outdoor-Zelt erlauben, da man es auf viele Schultern verteilen kann.


Trekking in heißen Ländern (Südeuropa)


Neben dem Gewicht macht es Sinn auch auf die Konstruktion des Zeltes zu schauen. Reist Du z.B. viel in heiße Länder (Südeuropa), findest Du häufig hart gebackene Erde vor, in die sich nur schwer Heringe schlagen lassen. Hier kommst Du super mit einem selbststehenden Zelt (Kuppel-Konstruktion) klar. Innenzelte aus Mesh (ein luftdurchlässigen Netz-Textilgewebe), ermöglichen eine gute Belüftung und können bei vielen Zelten auch separat aufgebaut werden. So kannst Du unter den Sternen schlafen und hast noch einen perfekten Mückenschutz.


Zu den Kuppelzelten


Trekking in kalten Ländern (Nordeuropa)


Bei Trekkingtouren im Norden dagegen muss das Outdoor-Zelt stabil im Sturm stehen und heftigen Regen aushalten können. Dafür ist die Erde weich, sodass sich das Zelt perfekt mit Heringen abspannen lässt. Ein Tunnelzelt ist hier eine super Wahl, da es Dir viel Platz im Innenraum bietet, leicht ist und sich bei Regen schnell aufbauen lässt. Steht es richtig - das heißt längs im Wind und ist gut abgespannt - bietet es diesem kaum Angriffsfläche. Achte hier auch auf ein tief nach unten laufendes Außenzelt sowie ein dichtes Innenzelt, für zusätzlichen Schutz vor Nässe und Kälte.


Zu den Tunnelzelten


Wintertrekking z.B. in Skandinavien


Natürlich kommt es auch auf die Jahreszeit an. Die meisten sind wohl aber eher von Frühjahr bis Herbst mit dem Zelt unterwegs. Wenn Du aber im Winter draußen pennst, brauchst Du ein Zelt, das zur Not auch starke Stürme und Schneelasten aushält - hier kommt die Geodät-Konstruktion zum Einsatz.


Zu den Geodätzelten


Aber auch Tunnelzelte bieten sich beim winterlichen Zelteinsatz an. Hier sind sehr robuste Materialien, Stoffe und Gestänge unabdingbar. Verschließbare Lüfter und ein heruntergezogenes Außenzelt, eventuell sogar Snowflaps (Abdecklappen zum Boden hin) sperren Flugschnee aus. Wichtig: Du solltest das Zelt auch mit Handschuhen ohne Probleme "bedienen" können (Aufbau, Reißverschlüsse, Lüften). Große Apsiden (= Stauräume) zum Kochen sind bei stürmischem Wetter absolut notwendig.


Ultraleicht-Trekking


Möchtest Du Gewicht einsparen, musst Du auf ungewöhnliche Konstruktionen zurückgreifen - zum Beispiel Singlewall-Zelte, Tipis, Tarp-Zelte. Dabei ersetzt Du Zeltgestänge oft durch Trekkingstöcke, ein Innenzelt gibt es meist nicht. Für erfahrene Trekker sind so auch anspruchsvolle Touren ohne Komforteinbußen möglich.


Camping


Ähnliche Überlegungen zu Jahreszeit und Urlaubsregion wie beim Trekken solltest Du auch beim Campen anstellen. Allerdings hast Du hier meist mehr Spielraum, was Gewicht und Packmaß angeht, da Du in der Regel mit dem Auto zum Campingplatz fährst.


Überlege Dir aber, ob Du lange Zeit am selben Ort oder eher mobil bleiben möchtest. Steht das Zelt über Wochen am selben Fleck, sind Zelte aus einem Baumwollmischgewebe wie beispielsweise von Robens großartig, da sie weniger anfällig gegenüber UV-Strahlung sind. Dann solltest Du Dir auch etwas mehr Platz gönnen, damit Du Dich an Schlechtwettertagen besser darin aufhalten kannst.


Mit einem aufblasbaren Zelt bekommst Du sogar eine Burg, die sich dank der Luftkammergestänge mühelos aufbauen lässt, wie beispielsweise das Rosedale 5PA von Outwell. Pumpe anschließen, laufenlassen und im Campingstuhl darauf warten, dass das Zuhause steht - so geht stressfreies Urlauben.


Suchst Du ein Outdoor-Zelt fürs Backpacken, unkompliziertes Sommercampen oder für Festivals, bist Du meist am besten mit einem einfachen Kuppelzelt bedient - schnell aufgebaut und günstig. Bist Du mit dem Campingwagen, Caravan oder VW-Bus unterwegs, kannst Du Dein Camper-Reich mit einem Anbau im Form eines Vorzelts erweitern.


Hochalpiner Einsatz (etwa auf Expeditionen)


Hohe Schneelasten und stürmisches Wetter sind der Einsatzbereich von stabilen Geodäten. Spielt das Gewicht und minimale Stellfläche eine entscheidende Rolle, kannst Du auch den Einsatz von Einwandzelten, sogenannten Singlewalls, mit atmungsaktivem Außenzelt in Erwägung ziehen.


Zu den Expeditionszelten


Wassersäule: Wann ist mein Zelt wasserdicht?


Die Frage nach der Höhe der Wassersäule kommt im Beratungsgespräch immer wieder auf. Vereinfacht gesagt gilt: je höher, desto besser. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Denn genau genommen gilt ein Material ab einer Wassersäule von 1.300 mm als wasserdicht - und das erfüllt jedes Zelt. In nassen Ländern und auf feuchten Böden ist aber eine höhere Wassersäule gerade am Zeltboden absolut zu empfehlen. Durch hohe Druckbelastungen muss der Zeltboden eine Menge aushalten. Allerdings kannst Du hier gegebenenfalls auch mit einem Groundsheet nachrüsten. Beim Außenzelt können die Werte auch niedriger sein, da die Druckbelastungen auf das Textil geringer sind.


Welche Wassersäule ist gut?


  • Zeltboden: Für dauerhaft zuverlässige Zeltböden empfehlen wir eine Wassersäule von mind. 5.000 mm. Dass diese - insbesondere bei ultraleichten Zelten - oft nur bei 3.000 Millimetern liegt, geht auf Kosten eines Kompromisses aus Leistung und Minimalgewicht.
  • Außenzelt: Für das Außenzelt ist eine Wassersäule von mind. 3.000 mm in der Regel auch bei Wind und Dauerregen ausreichend.

Außer der reinen Höhe der Wassersäule zählt auch die Wertigkeit der Beschichtung mit in die Kalkulation hinein. Sehr hochwertige silikonbeschichtete Gewebe weisen geringere Werte bei der Wassersäule auf als PU-beschichtete Gewebe. Allerdings sind Silikonbeschichtungen sehr langlebig, erhöhen die UV-Beständigkeit und Reißfestigkeit deutlich. Gerade auf lange Sicht schützt ein silikonbeschichtetes Außenzelt meist dauerhafter.


Sonderfall Baumwollzelte


Baumwollzelte sind unbeschichtet. Das Gewebe kann Wasserdampf durchlassen und bietet so im Inneren ein deutlich angenehmeres Klima. Bei Regen quillt die Baumwolle auf, schließt dadurch die offenen Poren und dichtet sich somit selbst ab.


Spezielle Outdoor-Zelte & Zubehör


Von extremen Ultraleicht-Zelten (unter 1.000g) bis hin zu Lösungen zum Biwakieren gibt es eine Vielzahl an Nischenprodukten auf dem Markt. Hier solltest Du eingehend prüfen, ob Du so ein Outdoor-Zelt tatsächlich brauchst. Meistens ist ein Zelt dieser Art sinnvoll als Zusatz zu einem guten Allrounder. Gehst Du viel Trekken und möchtest auch mal biwakieren oder planst eine Expedition, kannst Du schauen, ob es sich lohnt, in so eine Lösung zu investieren.


Manchmal kannst Du mit speziellen Zeltheringen, einem Groundsheet und anderem Zeltzubehör Dein Outdoor-Zelt auch für härtere Bedingungen anpassen.


Zu den Outdoor-Zelten bei Bergzeit


Outdoor-Zelte im Test


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