Campingkocher (72 Artikel)

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Zweiflammige Campingkocher

Im Wohnmobil, bei Vereinsausfahrten, beim Familiencamping oder bei sportlichen Wochenenden mit Auto-Support kommt es Dir in der Regel weniger auf geringes Gewicht und minimales Packmaß an. Es geht viel mehr darum, hungrige Camper mit Essen zu versorgen. Suchst Du eine ausgewachsene Kochmöglichkeit für mehrere große Töpfe, kommst Du um einen Campingkocher mit mehr als nur einer Platte nicht herum. Auch Outdoor-Gourmets, die beim gepflegten Camping in aller Ruhe groß aufkochen, wissen einen zweiflammigen Campingkocher zu schätzen.

Worauf kommt es bei zweiflammigen Campingkochern an?

  • Windschutz: Kochst Du vorwiegend im Freien, schirmt ein integrierter Windschutz die Kochplatten auch seitlich ab. So kochst Du effektiver, was gleichzeitig Brennstoff spart.
  • Brennstoff: Mehrflammenkocher sind in der Regel Gaskocher, trotzdem gibt es Unterschiede. Einige Modelle lassen sich problemlos mit handelsüblichen, großen Gasflaschen betreiben, andere sind für spezielle Flüssiggasflaschen von Primus oder Campingaz konstruiert und benötigen einen separaten Adapter bzw. Druckminderer für die Verwendung mit Butangasflaschen.
  • Brennleistung: Die Schwankungen reichen von 1.400 Watt bei den günstigen Campingkochern bis zu 3.360 Watt pro Brenner beim Atle Stove von Primus.
  • Weitere Ausstattung: Eine integrierte Piezozündung ist praktisch. Viele aktuelle Modelle bieten zudem eine oder mehrere abnehmbare Grillplatten.
  • Wartung und Reinigung: Ein Gehäuse aus Edelstahl ist robust und pflegeleicht, herausnehmbare Roste erleichtern Dir die Reinigung. Bei der Platte des Campingkochers auf eine Anti-Haft-Beschichtung achten!

    Nachteile: Zweiflammige Campingkocher sind weniger geländegängig als ihre leichten und kompakten Geschwister. "Leichte" Modelle wie der Primus Tupike lassen sich für ein Picknick zwar ein Stück weit tragen, für eine ausgewachsene Tour sind die 4,5 Kilo aber doch zu viel. Besser bist Du in so einem Fall mit dem "Zweitkocher" aus der nachfolgenden kleinen Campingküche beraten.

    Outdoor-Kocher

    So genannte "Outdoor-Kocher" sind eine optimale Lösung für alle, die ihre Outdoorküche hauptsächlich (bzw. auch) im Rucksack, im wasserdichten Packsack, einer Fahrradtasche oder ähnlichem transportieren. Die einflammigen Kocher überzeugen mit relativ kleinem Packmaß, geringem Gewicht und einem sehr flexiblen Einsatzbereich. Die entscheidenden Unterschiede für die Auswahl des passenden Campingkochers sind in erster Linie Brennstoff und Bauart.

    Gaskocher: Günstig & bequem mit guter Heizleistung

    Gaskocher sind ideal fürs Trekking, eine Radreise aber auch ein gemütliches Campingwochenende. Sie sind günstig in der Anschaffung und überzeugen mit einer guten Leistung. Auch die Bedienung eines klassischen Gaskochers ist sehr einfach: zusammenschrauben oder -stecken und los geht's! Über den Gasregler lässt sich die Flamme sehr fein regulieren.

    • Tipp Nr. 1: Wenn Du auf einem einflammigen Kocher gerne mit größeren Töpfen kochst, siehst Du Dich nach einem Modell mit externer Brennstoffzuleitung um. Durch den niedrigen Schwerpunkt und größere Standflächen sind derartige Campingkocher kippstabiler als jene, die direkt auf die Kartusche gesteckt oder geschraubt werden.

    Unterschiede gibt es zudem bei den zu verwendenden Gaskartuschen, die je nach Modell mehr oder weniger Platz in Anspruch nehmen. Je nach Kocher benötigst Du Stechkartuschen, Ventil-Schraubkartuschen oder Ventil-Klemmkartuschen CV (Campingaz). Diese sind aber nicht in allen Teilen der Welt gleich gut verfügbar. Abhilfe schafft ein Adapter, um den Kocher mit "sowohl als auch" zu betreiben.

    • Tipp Nr. 2: Wenn Du Gaskocher bei kalten Temperaturen oder auch im Winter nutzen willst, verwendest Du statt der klassischen Butan-Propan-Mixkartuschen zum Beispiel von Primus spezielles Winter Gas.

    Auch in größeren Höhen ist der Einsatz eines Gaskochers durchaus empfehlenswert. Er muss nicht vorgeheizt werden, Gas wiegt weniger als Benzin und andere Brennstoffe.

    Mehrstoffkocher: Leistungsstark & kälteresistent

    Mehrstoffkocher bzw. Benzinkocher unterscheiden sich rein optisch kaum von Gaskochern mit externer Zuleitung. Auch sie punkten im Umgang mit großen Töpfen mit stabilen Stand. Die Campingkocher lassen sich mit Benzin, Petroleum, Diesel und - modellabhängig - Gas betreiben. Unabhängig vom Reiseziel findest Du quasi überall eine passende Brennstoffquelle. In der Regel brennen Multifuelkocher sehr kräftig und auch bei großer Kälte, wobei Benzin die beste Heizleistung hat.

    Nachteile: Beim Einsatz von Diesel oder Petroleum ist aufgrund der Rußentwicklung Vorsicht geboten. In Wohnwagen, Cabins oder in der Apsis eines Zeltes kann das mitunter problematisch werden. Als weiterer Nachteil ist die Bedienung etwas schwieriger: Die Inbetriebnahme dauert länger und der Wartungs- bzw. Reinigungsaufwand ist bei Benzinkochern höher.

    Sturmkocher: Robust, günstig, zuverlässig

    Bei Sturmkochern ist ein Markenname zum Synonym für eine ganze Produktkategorie geworden: Trangia. Besonders interessant für Schlechtwetter-Camper sind die leichten Aluminium-Sturmkocher: Als Koch-Sets sind sie für ein bis zwei oder drei bis vier Personen ausgelegt. Neben Brenner und Windschutz lassen sich die jeweils zugehörigen Töpfe, Pfannen, Topfzangen und/oder Wasserkessel für ein möglichst kleines Packmaß perfekt ineinander verstauen. Betrieben werden Trangia-Kocher mit Spiritus (Ethanol), der weltweit in so gut wie jedem Drogeriemarkt bzw. Apotheken verfügbar ist. Die Campingkocher sind sehr wartungsarm und einfach zu reinigen.

    Nachteilig ist zum einen die geringere Heizleistung von Spiritus, der bei Kälte zudem schwerer zu entzünden ist. Zum anderen erfordert auch das Regulieren der Flamme etwas Übung.

    Tipps für Outdoor-Kocher in der Campingküche

    • Hitzereflektoren: Kochst Du draußen, schützen Hitzereflektoren nicht nur den Boden, sondern reflektieren einen Teil der Wärme in Richtung Kochtopf. Der Kocher wird dadurch effektiver, Du sparst Energie.
    • Windschutz: Gleiches gilt für den Windschutz, der sich auch separat nachrüsten lässt.
    • Per Flugzeug ins Camping-Abenteuer: Im Urlaubsflieger haben weder brennbare Flüssigkeiten noch Gaskartuschen etwas verloren. Campingkocher, die mit Benzin betrieben werden, solltest Du vor dem Abflug bestens reinigen, um unnötigen Stress bei der Gepäckkontrolle zu vermeiden. In jedem Fall musst Du vor der Reise klären, ob die benötigten Kartuschen bzw. Brennstoffe am Zielort verfügbar sind.

    Ultraleichtkocher

    Campen ja, kochen nein? Wenn Du morgens nicht mehr brauchst als einen Espresso oder eine Tasse Tee, kommst Du auch mit einer Minimal-Campingküche klar. Aufgrund des unkomplizierten Handlings, der relativ geringen Anschaffungskosten und der guten Leistung raten wir Dir in so einem Fall dennoch zum bewährten und weiter oben bereits beschriebenen Gaskocher für die kleine Campingküche.

    Hobo- und Festbrennstoffkocher: Kocher für Spezialisten

    Anders ist die Situation, wenn sich "minimalisitsch" auf Gewicht und Packmaß oder das maximale Camping-Abenteuer in der Wildnis bezieht. Wenn Du Camping mit Survival gleichsetzt oder keine ausreichenden Gepäckkapazitäten hast, solltest Du Dich in der Kategorie Festbrennstoffkocher umsehen:

    • Hobokocher von Bushcraft Essentials haben beispielsweise ein äußerst kompaktes Packmaß und lassen sich mit allen brennbaren Materialien befeuern, die in der Natur zu finden sind, z.B. Äste, Laub oder Gestrüpp.
    • Esbitkocher sind ebenso klein und leicht, lassen sich aber nur mit dem namensgebenden Trockenbrennstoff betreiben.

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