Daunenjacken (359 Artikel)

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Was ist eine Daunenjacke?

Daunenjacken sind mit Federn und Daunen gefüllte Jacken, die Dich aufgrund ihrer Füllung bei kalten Bedingungen isoliert und wärmt.

Warum wärmen Daunenjacken?

Bei Daunen handelt es sich um das feine Untergefieder von Gänsen und Enten. Dieses Gefieder besitzt zahlreiche, hauchfeine Verästelungen, die besonders viel Luft umschließen und so die Körperwärme speichern. Daunen bilden daher eine höchst effektive Isolationsschicht und werden in Outdoor-Bekleidung, Schlafsäcken sowie Kissen und Bettdecken genutzt.

Daunenjacke vs. Kunstfaser

Ihre Vorzüge spielt die Daunenjacke am besten bei trockener Kälte im Minusbereich aus. Dabei ist es erst einmal egal, ob diese auf dem Weihnachtsmarkt, bei der Winterwanderung, Hochtour oder Expedition herrscht - die Vorzüge bleiben immer dieselben:

  1. Daunen sind extrem leicht.
  2. In Sachen Isolation/Wärmeleistung sind sie nicht zu übertreffen.
  3. Aufgrund ihrer Elastizität lässt sich Daune stark komprimieren, um sich danach schnell wieder aufzubauschen.
  4. Bei richtiger Pflege wärmt eine Daunenjacke über Jahre hinweg gleichbleibend.

Liegen die kalten Temperaturen eher moderat im einstelligen Plusbereich, reicht Dir in der Regel eine Isolation durch mit Wolle oder Kunstfaser gefüllte Jacken aus. Diese Jacken haben die Vorteile, dass sie zum einen preisgünstiger und zum anderen weniger empfindlich gegenüber feuchten Bedingungen sind.

Was solltest Du beim Kauf einer Daunenjacke beachten?

Wie muss eine Daunenjacke sitzen?

Um ihre ideale Wärmeleistung abrufen zu können, sollte einen Daunenjacke weder zu eng noch zu weit sitzen. Bist Du Dir hinsichtlich der Größe unschlüssig, empfehlen wir Dir, Dich für das etwas größere Modell zu entscheiden. Das hat zum einen den Grund, dass Du unter der Daunenjacke zusätzliche Bekleidungsschichten gemäß dem Zwiebelprinzip besser tragen kannst. Zum anderen hast Du in einer nicht zu eng sitzenden Daunenjacke auch schlichtweg mehr und bessere Bewegungsfreiheit.

Leichte Daunenjacken

Speziell bei leichteren Daunenjacken kommen häufig unterschiedliche Materialien zum Einsatz, beispielsweise Einsätze aus Stretch-Fleece an den Achseln. Dies verbessert die Atmungsaktivität der Jacke und beschränkt die isolierende Wirkung der Daune auf die tatsächlich exponierten Körperzonen.

Daunenjacken mit Kapuze

Kapuzen sind vor allem dann sinnvoll, wenn die Jacke als äußerste Bekleidungsschicht zum Einsatz kommt. Ziehst Du die Daunenjacke vorwiegend als Midlayer an, hältst Du besser nach einem Modell mit Kragen Ausschau, um zu vermeiden, dass die Kapuze Deiner Daunenjacke mit der Deiner Outer Shell (z.B. Regenjacke) kollidiert.

Wasserdichte Daunenjacken

Wenn Daunen nass werden, verklumpen sie und verlieren dadurch einen Großteil ihrer Wärmewirkung. Damit Du Daunenjacken auch unter mäßig feuchten Bedingungen tragen kannst, haben unterschiedliche Hersteller wasserabweisende Daunenjacken entwickelt. Diese Modelle sind meist aus einem wasserabweisenden Außenmaterial gefertigt wie zum Beispiel Pertex® Quantum® und/oder wurden mit einer DWR-Imprägnierung behandelt.

Gänzlich wasserdicht sind Daunenjacken jedoch nur, wenn ihre Nähte verklebt wurden. Diese sind nämlich trotz DWR-Behandlung die Schwachstellen bei Feuchtigkeit. Ein Beispiel für eine wasserdichte Daunenjacke ist die Valiance von Rab. Wie sinnvoll eine wasserdichte Daunenjacke für den gedachten Einsatzbereich ist, musst Du letztendlich selbst entscheiden.

In den Bergen würdest Du einen Schutz gegen lang anhaltenden Niederschlag eher über eine weitere Lage (Regenjacke/Hardshelljacke) gemäß dem Zwiebelprinzip erreichen, das Dir zudem mehr Flexibilität bei sich ändernden Witterungsbedingungen bietet.

Jacken mit hydrophober Daune

Speziell für den bei großer Kälte schweißtreibenden Einsatz gibt es zudem Daunenjacken, die neben einer DWR-Behandlung mit hydrophober Daune ausgestattet sind. Diese Daune wurde durch eine spezielle Behandlung wasserabweisend gemacht, was den Vorteil bietet, dass sie weniger empfindlich gegenüber aufkommender Nässe wie beispielsweise Schweiß ist.

Nachhaltige Daunenjacken

Daune aus tierfreundlicher Produktion erkennst Du an Siegeln wie dem Down Codex von Mountain Equipment, dem Global Traceable Down Standard oder dem Responsible Down Standard. Auch hilft Dir unser Nachhaltigkeitsfilter dabei, Daunenjacken mit denen Dir wichtigen, nachhaltigen Merkmale angezeigt zu bekommen.

Lange Daunenjacken

Bist Du auf der Suche nach einer langen Daunenjacke, wirst Du am ehesten bei Daunenmänteln fündig. Die meisten Modelle eigenen sich vor allem für den Alltag, einzelne Daunenmäntel sind aber auch für einfache (Berg-)Wanderungen geeignet, sofern sie Deine Bewegungsfreiheit nicht einschränken.

Wie viel cuin brauchst Du?

Cuin (kurz für cubic inches oder Kubikzoll) ist die Maßeinheit zur Angabe der Bauschkraft einer Daunen- oder Kunstfaserfüllung. Je höher der cuin-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung im Verhältnis zu Volumen und Gewicht. Eine Jacke mit 900 cuin ist somit deutlich wärmer als eine komplett baugleiche Daunenjacke mit nur 600 cuin. Anstelle von Bauschkraft wird manchmal auch von Fillpower oder Loft gesprochen.

Hochwertige Daunenjacken haben eine Bauschkraft ab 700 cuin. Eine auf harte Bedingungen beim Bergsteigen spezialisierte Jacke wie die Zero-G von Rab wartet sogar mit einer Fillpower von 1000 cuin auf und bietet so eine optimale Wärmeleistung bei hoher, trockener Kälte. Mit der Bauschkraft steigt in der Regel auch der Preis der Produkte.

Auch Mischungsverhältnis und Füllmenge sind entscheidend

Das Mischungsverhältnis gibt an, wie hoch der Anteil an Stützfedern in einer Daunenfüllung ist. Die Federn sind wichtig, um die Füllung in Form zu halten. Dennoch sollte die Federnbeigabe möglichst klein sein, da sich mit steigendem Anteil die Isolationsleistung mindert. Die meisten Daunenjacken im Bergzeit Shop besitzen ein Mischverhältnis von 90/10, sprich 90 Prozent Daunen- und 10 Prozent Federnanteil.

Die Füllmenge gibt an, wie viel Isolationsmaterial in einer Jacke enthalten ist. Je mehr, desto wärmer, voluminöser und schwerer ist die Jacke.

Vorsicht bei der Farbauswahl

Daune ist ein Naturprodukt und nur sehr selten rein weiß. Daher kann es besonders bei Daunenjacken mit leichten und dünnen Oberstoffen vorkommen, dass das natürliche Grau oder Braun von Daunen und Stützfedern durchscheint. Speziell bei sehr hellen Oberstoffen kann dies für eine leicht melierte Optik sorgen. Wenn Du Dich daran störst, greifst Du lieber zu dunkleren Farbvarianten oder dickeren Oberstoffen.

Daunenjacke waschen und trocknen

Daunenjacken solltst Du so selten wie möglich waschen, um die guten Isolationseigenschaften lange zu erhalten. Dafür darf eine Daunenjacke auch in die Waschmaschine, sofern die Waschinformation des Herstellers eine Maschinenwäsche nicht ausschließt. Wie genau Du beim Waschen und Trocknen von Daunenjacken vorgehst, verrät Dir unser Magazinbeitrag: Daunenjacke waschen und trocknen.

Daunenjacke reparieren

Leider kann es auch bei Daunenjacken einmal vorkommen, dass sie ein Loch oder einen Riss bekommen und sich das wertvolle Füllmaterial seinen Weg nach draußen sucht. Wie Du in so einem Fall vorgehst und Deinen Daunenjacke reparieren kannst, erfährst Du in unserem Magazinbeitrag: Daunenjacke reparieren - So flickst Du Löcher und Risse.

Zu den Daunenjacken bei Bergzeit


Daunenjacken im Test

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