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Mit Baby am Berg

Wandern mit Baby: 9 Antworten für bergbegeisterte Eltern

11 Minuten Lesezeit
Ab wann darf ein Baby mit auf eine Wanderung? Welche Ausrüstung und Kleidung ist nötig und wie plant man die erste Tour mit Kind? Judith Hackinger, selbst Mutter einer kleinen Tochter, liefert Tipps und Tricks für alle bergbegeisterten Eltern.

Wie Du bereits mitbekommen hast, haben wir einige Änderungen im Programm vorgenommen. Da wir gesehen haben, dass Du im letzten halben Jahr nicht an unserem Programm teilgenommen hast und wir uns bei der Auswahl der Micro-Influencer generell mehr darauf fokussieren wollen, dass eine Person hinter dem Account steht, die auch auf dem Account zu sehen ist, müssen wir Dir leider mitteilen, dass wir dich nicht mehr für das Creator-Programm berücksichtigen können.

1. Ab wann kann ein Baby mit auf eine Wanderung?

Im Prinzip sofort bzw. sobald das Kind auch auf etwas längere Spaziergänge mitgenommen wird. Vor der ersten Wanderung steht weniger das Kind als limitierender Faktor im Weg als die Frage, ob die Mama nach der Geburt schon wieder fit genug ist. Und, ob die junge Familie insgesamt schon bereit für ein solches Abenteuer ist. Wenn sich die Eltern sicher sind, kann es los gehen.

2. Wie transportiert man Neugeborene beim Wandern?

Mit drei Monaten in die Berge? Klar geht das! Am besten eignet sich in der ersten Wandersaison eine gute Babytrage oder ein Tragetuch.

Franziska v. Treuberg

Mit drei Monaten in die Berge? Klar geht das! Am besten eignet sich in der ersten Wandersaison eine gute Babytrage oder ein Tragetuch.


Kinderchirurg Dr. Micha Bahr berät den Rucksack- und Kindertragen-Hersteller Deuter bei der Entwicklung seiner Kindertragen (im deutschsprachigen Alpenraum gerne auch „Kraxe“ genannt). Im Bergzeit Interview rät der Familienvater dazu, Kleinstkinder aufgrund des besseren Schutzes für den Kopf-Hals-Bereich lieber im Tragetuch zu transportieren. Als etablierte und luftigere Alternative zum Tuch kommen auch verschiedene Babytragen für den Einsatz am Berg infrage, wobei nicht alle am Markt vertretenen Modelle als grundsätzlich empfehlenswert gelten.

  • Daher der Tipp: Vor der Anschaffung einer Babytrage ist es wichtig, sich über die gängigen Standards sowie die Vor- und Nachteile einzelner Modelle zu informieren. Die meist genannten Schlagworte sind Anhock-Spreiz-Haltung, runder Rücken und eine einstellbare Stegbreite. Vertiefende Infos dazu gibt’s in diversen Mama-Foren, bei Trage-Gruppen auf Facebook oder bei einer persönlichen Trageberatung. Dort gibt’s in der Regel auch die Möglichkeit, Tragen unterschiedlicher Hersteller auszuprobieren.

Wie lange lieber Tragetücher und Babytragen – Stichwort Manduca – beim Wandern das Mittel der Wahl bleiben, ist eine individuelle Entscheidung. Alternativ lassen sich erste Wandererfahrungen auch mit einem geländegängigen Kinderwagen oder Buggy sammeln. Dazu sollte man jedoch in jedem Fall die Wegbeschaffenheit vor der Tour abklären. Tourenführer dazu gibt’s z.B. vom Bergverlag Rother.

  • Wichtig: Grundvoraussetzung für den Umstieg auf eine Kindertrage/kraxe vom Bergsportausrüster ist aber in jedem Fall eine sichere Kopfkontrolle sowie selbständiges, freies Sitzen über einen längeren Zeitraum!
Auch später sind Kindertragen ein leichtes, kompaktes Backup, das sich bis zum

Fam. Hackinger

Auch später sind Kindertragen ein leichtes, kompaktes Backup, das sich bis zum „Notfall“ im Wanderrucksack verstecken lässt.


3. Ab welchem Alter darf das Baby in die Kindertrage/-kraxe?

„Das Kind sollte sicher frei sitzen können und eine gute Kopfkontrolle haben. Dies ist ungefähr ab dem achten Lebensmonat der Fall,“ sagt Kinderchirurg Dr. Micha Bahr im Bergzeit Interview und fügt im Nachsatz hinzu, dass es aufgrund der großen und individuellen Entwicklungsbandbreite besser ist, „das mit dem genauen Zeitpunkt am Entwicklungsniveau des Kindes fest zu machen.“

Dank besserem Ausblick und mehr Bewegungsfreiheit hat das Baby in der Kindertrage idealerweise gute Laune.

Deuter/Lars Schneider

Dank besserem Ausblick und mehr Bewegungsfreiheit hat das Baby in der Kindertrage idealerweise gute Laune.


Nicht jeder acht Monate alte Sitzanfänger ist fit für eine mehrstündige Tour in der Kraxe und auch manche größeren Kinder schätzen die Nähe, die ein Tragetuch oder eine flexible Babytrage vermittelt, bis weit über den ersten Geburtstag hinaus. Wie so oft ist es also eine individuelle Entscheidung, ab wann genau der Bergsteiger-Nachwuchs in die Kindertrage/kraxe übersiedelt.

  • Tipp: Das ständige Ausgleichen der Gehbewegungen des Trägers macht das Wandern auch für den getragenen Nachwuchs anstrengend. Aus diesem Grund sollte ein Kind vor der ersten Tour in der neuen Kindertrage/kraxe mindestens so lange aus eigener Kraft frei sitzen können, wie die erwarteten Gehzeiten auf der Wanderung. Keinesfalls falsch beraten ist, wer sich dazu entscheidet, Tuch oder Babytrage über die komplette erste Wandersaison zu nutzen.

4. Wann ist eine Kindertrage/-kraxe sinnvoll?

Kindertragen bzw. -kraxen werden manchmal als Alternative bzw. Konkurrenz zum Tragetuch oder zu einer Babytrage betrachtet. Im Einsatzbereich gibt es zwar Überschneidungen, eine Kraxe ist aber als Bergsportausrüstung konzipiert und ebensowenig für den alltäglichen Gebrauch gedacht wie die festen Bergstiefel.

Die Kindertrage ist eine geländegängige Ergänzung des kindlichen Fuhrparks, speziell für Wanderungen und Bergtouren, wenn man mit Buggy oder Kinderwagen an die Grenzen stößt und Tuch oder Tragehilfe für alle Beteiligten keine zufriedenstellende Lösung sind.

Folgende Denkanstöße können die Entscheidung für eine Kinderkraxe erleichtern:

  • Angesichts von Dauer, Schwierigkeit und Anspruch der bevorstehenden Wanderung wünsche ich mir für die zappelnde 10+Kilo-Zuladung ein funktionales Rückensystem mit ausgewogener Gewichtsverteilung und guter Belüftung. Auch mein Gepäck transportiere ich lieber fest verstaut am Rücken.
  • Der Nachwuchs liebt Bewegungsfreiheit und schätzt den Panoramablick. Papas oder Mamas Schultern sind zwar die erste Wahl, stellen aber aufgrund von Gelände, beidseitiger Ausdauer und/oder Gewicht keine dauerhafte bzw. sichere Lösung dar.
  • Der mobile Nachwuchs wandert streckenweise selbst und liebt das Hop-on/Hop-off-Prinzip.
  • Bei der geplanten Mutter-Kind-Tour fehlt der Träger für das zusätzliche Gepäck. Mit Kind, Verpflegung, Kinder- und Wechselklamotten habe ich mehr zu tragen, als mir in einer Umhänge- oder Bauchtasche lieb ist.

5. Welche Bekleidung braucht ein Baby zum Wandern?

Nicht nur beim Wandern gilt: Eincremen und trinken nicht vergessen!

Franziska v. Treuberg

Nicht nur beim Wandern gilt: Eincremen und trinken nicht vergessen!


Weil Baumwolle aufgrund von hoher Feuchtigkeitsaufnahme und schlechtem Trocknungsverhalten für schweißtreibende Sportarten eher schlecht geeignet ist, haben erwachsene Wanderer in der Regel ein kleines Sortiment an funktionaler Bergsportbekleidung aus Kunstfasern und/oder Wolle im Schrank. Braucht ein Baby daher für die ersten Wanderungen auch schon funktionelle Bekleidung?

Spezielle Funktionskleidung, insbesondere Unterwäsche, für sportliche Babys gibt’s zum Beispiel von Bergans, Odlo oder Vaude. Allerdings ist diese in der Regel erst ab Größe 80 erhältlich, selten darunter.

Zum Glück ist Merinowolle nicht nur bei Bergsportlern beliebt. Zahlreiche Hersteller ökologischer Kindermode bieten Babybekleidung aus Merino bzw. Wolle und Seide an, die für ein hervorragendes Klimamanagement sorgt. Besonders wichtig ist das beim Transport im Tuch oder einer Komforttrage, wo das Baby durch den unmittelbaren Körperkontakt mit dem Träger zumindest passiv nassgeschwitzt wird. Auch später, in der Kinderkraxe oder beim ersten selbständigen Wandern, sind Shirts oder Bodys aus Wolle bzw. Wolle und Seide für ein gutes Körperklima sinnvoll.

Darüber hinaus benötigen auch Babys eine warme Jacke, z.B. ein Fleece, und gegebenenfalls eine wärmere Überhose für die Gipfelrast. Regenbekleidung ist zudem sinnvoll, wenn man sich bei schlechtem Wetter auf Tour begibt oder mit Schauern rechnet. Ein Sonnenschutz, z.B. ein Hut oder Tuch, sollte bei jeder Wanderung ins Gepäck.

Selbst die Welt entdecken macht Spaß, auf Papas Schultern ist die Aussicht aber besser.

Austin Walker/Unsplash.com

Selbst die Welt entdecken macht Spaß, auf Papas Schultern ist die Aussicht aber besser.


Drei Tipps zum Thema Babykleidung beim Wandern

  • Wer sein Kind lieber in Baumwolle mit auf den Berg nimmt, sollte bei jeder Rast unbedingt die Kleidung auf Feuchtigkeit prüfen und das Kind ggf. umziehen (Wechselbekleidung nicht vergessen!). Beim Trocknen der Baumwolle am Körper entsteht eine ungemütliche Verdunstungskälte, die in Kombination mit Zugluft Erkältungen begünstigen kann.
  • In der Kinderkraxe spielt Schweißnässe eher weniger eine Rolle. Dafür wird das Baby auch nicht durch den Körperkontakt mit Mama oder Papa warmgehalten. Eltern sollten daher sicherstellen, dass der Nachwuchs den Witterungsbedingungen entsprechend eingepackt ist. Das gilt besonders für Touren bei winterlichen Bedingungen!
  • Bewährt haben sich bei unseren ersten Wanderungen und an frischeren Tagen Beinstulpen aus Wolle. Diese lassen sich überziehen, ohne dass das Baby aus der Tragehilfe genommen werden muss. Beim Kleinkind lässt sich damit beim Hochrutschen der Hose auch die Lücke zwischen Schuh und Hosensaum gut überdecken.

6. Welche Schuhe braucht ein Baby zum Wandern?

Für die ersten Schritte am Berg braucht es kein spezielles Schuhwerk. Krabbelschuhe sind bei trockenen Verhältnissen immer eine gute Wahl.

Fam. Hackinger

Für die ersten Schritte am Berg braucht es kein spezielles Schuhwerk. Krabbelschuhe sind bei trockenen Verhältnissen immer eine gute Wahl.


Die Wahl der Schuhe hängt von der Mobilität des Kindes ab. Bis zum Laufalter benötigen Babys auch am Berg keine festen Schuhe. Wollsocken oder -überschuhe ggf. in Kombination mit Krabbelpuschen reichen bei trockenen Bedingungen für kleinere Ausflüge jenseits der Picknickdecke aus, um Almwiesen oder Berghütten zu erkunden. Für widrigere Bedingungen gibt es auch wasserabweisende Überschuhe mit flexiblen Sohlen.

Für die ersten selbst erwanderten Strecken reicht in der Regel das gewohnte Schuhwerk aus, bis der steigende Anspruch von Tourendauer, Gelände und Wegbeschaffenheit im Kleinkindalter die ersten Bergschuhe sinnvoll macht.

  • Tipp: Wird ein Kleinkind streckenweise noch getragen (z.B. für den Mittagsschlaf), dann lohnen sich ggf. ein zweites, leichtes Paar Schuhe oder dicke Socken. Schließlich ziehen im „Bus“ auch die meisten Erwachsenen die schweren Wanderschuhe aus!

7. Wie lange darf eine Wanderung mit Baby dauern?

Unsere Erfahrung hat gezeigt: Je kleiner das Kind, desto größer die Ausdauer beim entspannten Schlafen in der Tragehilfe. Mit 20 Monaten wandert unsere Tochter nun bereits am liebsten selbst. 150 Höhenmeter werden so schnell (oder besser langsam) zu einer Halbtagestour.

  • Tipp: Optimal ist, wenn man vor der ersten Wanderung mit Baby bereits bei längeren Spaziergängen oder beim Stadtbummel im Tragetuch Erfahrungen über die Ausdauer des Babys gesammelt hat. Wer weiß, ob sein Baby gerne mehrere Stunden im Tragetuch schläft oder nach spätestens einer Stunde eine Pause braucht, kann dies in die Tourenplanung miteinbeziehen.

Auch beim Wandern gilt darüber hinaus: „Es ist alles nur eine Phase“. Wenn das Baby heute drei Stunden im Tragetuch schläft, heißt es nicht, dass es das auch zwei Entwicklungssprünge später noch tut. Wenn es heute die Kraxe verweigert, sitzt es bei der nächsten Tour womöglich begeistert in der königlichen Sänfte.

  • Tipp: Für die erste Wanderung mit Baby ist es in jedem Fall ratsam, es etwas gemütlicher angehen zu lassen. Eine kleine, insgesamt maximal dreistündige Tour ist oft schon genug!

8. Wie plane ich eine Wanderung mit Baby?

Standard-Gehzeit mal 1,5? Vielleicht. Weil auch beim Wandern jedes Kind und jede Familie anders sind, lässt sich keine pauschale Aussage treffen, mit wie viel Zeit ein Baby bei einer Wanderung zu Buche schlägt. Schläft das Baby, ist mitunter gar keine Verzögerung zu verzeichnen. Will der ambitionierte Laufanfänger plötzlich einen Teil der Strecke selbst meistern, dann wird aus der geplanten Halbtagestour schnell eine tagesfüllende Expedition.

Wichtig beim Wandern mit Baby ist, dass ausreichend Pausen eingeplant werden. Egal ob strampeln, krabbeln oder rennen, die meisten Babys wollen Bewegung, die mit zunehmendem Alter von einem wachsenden Entdeckungsdrang begleitet wird.

  • Tipp: Auch wenn die Tour nur ein längerer Spaziergang werden soll: sei immer vorbereitet! Wechselklamotten – und bei größeren Babys auch ausreichend Jause und Trinkwasser – sollten auf jeder Wanderung im Gepäck sein, auch wenn man sie im Idealfall gar nicht braucht.

9. Was mache ich, wenn mein Baby keine Lust hat?

Umplanen im Rahmen der Möglichkeiten. Bei jeder Wanderung mit Baby lohnt es sich, locker und flexibel zu bleiben und die Herausforderungen zu nehmen, wie sie kommen. Wer sich den Gipfel nicht als fixes Ziel in den Kopf gesetzt hat, kann entspannt mit dem Nachwuchs am Wegrand Weinbergschnecken zählen. Auch 500 Meter Gesamtwegstrecke können so zu einem schönen, gemeinsamen und stressfreien Outdoorerlebnis werden. Und beim nächsten Mal klappt es dann (vielleicht) wieder besser.

Tourenretter für wandermüde Babys:

Längere Wanderungen sind manchmal mehr für die Eltern eine Freude als für die Kleinen - Ablenkung hilft!

tookapic/pixabay

Längere Wanderungen sind manchmal mehr für die Eltern eine Freude als für die Kleinen – Ablenkung hilft!


  • Ab auf die Schultern: Ab einem sicheren Sitzalter kann man die Kinder auf die Schultern nehmen. Der grandiose Rundumblick hat unsere Tochter schon oft vom Wandern überzeugt. Achtung: unproblematisches Gelände und Trittsicherheit werden vorausgesetzt.
  • Singen! „Von den blauen Bergen kommen wir“, „Im Frühtau zu Berge“, „Wohl ist die Welt so groß und weit“ und viele mehr … :-)
  • Pausen: Ihr habt schon fünf mal Pause gemacht? Kein Grund nicht noch eine sechste einzulegen! Nicht vergessen sollte man, dass auch das Getragenwerden anstrengend ist, müde und hungrig macht.
  • Selber wandern: Wenn es das Gelände zulässt, können auch Laufanfänger (ggf. mit Unterstützung) ein paar Schritte selber gehen.
  • Pritscheln (am Wasser spielen): Im Fall unserer Tochter hebt das Spielen am Wasser verlässlich die Laune. Vorausgesetzt man findet eine ungefährliche Gelegenheit und die Temperaturen sind passend, dann kann ein Brunnen, ein Rinnsal oder ein Tümpel durchaus mal die Tour retten.

Weitere Tipps für die erste Wanderung mit Baby

  • Wähle eine kurze, Dir bekannte Wanderroute mit der Möglichkeit zur Einkehr.
  • Informiere Dich über Wickelmöglichkeiten vor Ort. Im Gastraum einer vollen Berghütte macht man sich mitunter wenig Freunde – sofern man überhaupt Platz findet.
  • Wenn möglich: Wandere wochentags! Manche Berghütten sind an sonnigen Wochenenden brechend voll und sehr laut. Besonders für kleine Babys kann das ein Stressfaktor sein.
  • Plane genug Zeit für ausreichend Pausen ein.
  • Achte auf Babys Wohlbefinden (Reibestellen an Kraxe oder Tragetuch, Lautäußerungen, trockene Kleidung/Windel).
  • Sei auf alle Eventualitäten vorbereitet (Hunger, Nässe, Kälte, Müdigkeit …)
  • Sei entspannt und bleib flexibel!

Hast Du auch Tipps oder Fragen zum Wandern mit Baby? Wir freuen uns, wenn Du Deine Erfahrungen mit uns teilst!

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Isy
5 Jahre

Hört sich alles super an! wir planen auch mit unserem Baby zu wandern, es wird derzeit noch voll gestillt und die große Frage ist: wie unterwegs stillen, im Extremfall unter diesen Bedingungen: Baby schreit, hat Hunger, es hat gerade angefangen zu regnen, alles nass, keine Hütte, nichts zum Unterstellen in Sicht. Wie habt ihr das gelöst?
Danke!

Webmaster
Reply to  Isy

Hallo Isy,
mir fällt da spontan Regenponcho oder -schirm ein :-) Aber mal sehen, was die Eltern-Experten dazu sagen.
Viele Grüße
Franziska vom Redaktionsteam

Elisabeth Göllner-Kampel
5 Jahre

Hallo Judith, ich bin durch Zufall auf die Seite gestoßen und einen Tipp posten. Ich schreibe Wanderbücher für und mit Babys. Wir sind eine Gruppe von Müttern, die jeweils in ihrer Heimatregion alle passenden Touren zusammentragen – also nicht zu lange, keine Absturzgefahr, schöne Landschaften …. Ich selbst schreibe für den Salzburger Raum aber mittlerweile haben wir auch fast alle Regionen Österreichs und in Bayern beschrieben. Über eine Kontaktaufnahme freue ich mich – und natürlich noch mehr, wenn Bergzeit unsere Bücher in Sortiment aufnimmt ;-). LG Elisabeth (wandaverlag.com)

Manni
5 Jahre

Hallo,
Wie ist es mit der Höhe in den Bergen ? Wie weit darf ich unseren 4 monatigen Sohnemann mit hochnehmen ? Ab welchem Alter ist es unbedenklich?
Viele Grüße
Manni

Nadine
4 Jahre

Hallo zusammen,
vielen Dank für den hilfreichen Artikel.
LG
Nadine

jasmin
4 Jahre

Hallo Judith,

ich plane in 1 Woche auch meine 1. Wanderung mit Baby(12Monate).

Wie bekomme ich raus, welche Wanderwege / Touren für uns mit Kinderwagen geeignet sind und worauf allgemein zu achten ist?

Ganz liebe Grüße
Jasmin

Elisabeth Göllner-Kampel
4 Jahre

Hallo Jasmin, wenn es für deine Region kein Kinderwagenwanderbuch gibt, ist es gar nicht so einfach geeignete Wege zu finden. Wenn du mit Trage unterwegs bist, wird die Auswahl leichter, weil du dann auch schmale Wege mit Stufen und Steinen gehen kannst, aber mit 1 Jahr haben viele Kinder schon ein ziemliches Gewicht. Ich hab in meinem Umkreis in jeder Gemeinde nachgefragt, ob sie geeignete Wege wissen und sie dann einfach ausprobiert. Bei der Hälfte der Wege musste ich allerdings umkehren, weil sie nicht geeignet waren. Hängt halt sehr davon ab, ob du im Flachland oder Gebirge zu Hause bist.… Read more »

Leonie
4 Jahre

Hallo, Mein Input zum Thema mit Baby am Berg. Ich war mit meiner Tochter unlängst das erste mal etwas wandern. Sie ist genau 3 Monate alt und ich hatte sie mit Body, warmer Strumpfhose und Haube bekleidet in einer Babytrage. Die Babytrage hat auch einen Sonnenschutz den man über dem Kopf schließen kann was wirklich wichtig ist. Kurz von dem Gipfel habe ich noch einen Pulli vorne herumgeschlungen. Wir sind 2 Stunden aufgestiegen – getrunken hat sie während dem gehen. Das geht einfach indem man die Trage etwas lockert sodass sie an die Brust rankommt. Das hat den Vorteil dass… Read more »

xxminuxx@freenet.de
4 Jahre

Hallo, wir haben für Anfang November geplant mit unserem bis dahin 3 Monate alten Sohn etwas wandern zu gehen. Im kinderwagen eibepackt Ansicht kein Thema. Aber wie gestaltet man das Windel wechseln? Gibt es da atipps?

Webmaster
4 Jahre

Hallo minuxx,
wir haben bei den Kleinen da meist zwei Strategien angewandt: Variante A: Es gibt eine Gaststätte oder eine Hütte, wo man im Warmen wickeln kann. Variante B: Formel 1-Prinzip/Augen zu und durch: einfach so so schnell wie möglich machen und gut zusammenhelfen (Ja, das ist für den/die Kleine/n nicht angenehm, aber hilft halt manchmal nix).
Viele Grüße
Stefan vom Bergzeit Magazin Team

Judith Hackinger
4 Jahre

Hallo Minuxx,

ergänzend zu Stefans Empfehlungen: In jedem Fall empfiehlt es sich eine Wickelunterlage dabei zu haben. Berghütten sind eher selten mit Wickeltischen ausgestattet aber, wenn man den Wirt fragt, wo man wickeln kann, findet man meist einen brauchbaren Platz. Bei Bergrestaurants schauts mit der Baby-Infrastruktur meist ganz gut aus. Im Zweifel vorher anrufen und fragen, ob es einen Wickleplatz gibt… Um unterwegs draußen zu wickeln hatten wir ein Stück faltbare Isomate zurecht geschnitten, die auch als Sitzunterlage genutzt wurde. Ein windgeschützter Platz und ab dafür …
Schöne Grüße & viel Spaß beim Wandern,

Judith vom Bergzeit Magazin Team

K.M.
2 Monate

Hallo, Unsere Maus ist jetzt 2 Monate alt und bedingt durch unseren jungen Hund bin ich viel mit ihr draußen im Tragetuch unterwegs . Ich hab für mich rausgefunden, dass tragetücher aus Jersey gut sind, weil sie sich gut dem Kind anpassen, aber welche die zusätzlich noch elastan (also Streichfasern) enthalten sind eher ungeeignet für längere Touren, da es sich dehnt während der Tour und einem das Kind dann irgendwann in den Kniekehlen hängt. Das stillen geht auch gut unterwegs (z B. bei schlechtem Wetter) wenn man die Bänder etwas lockert, damit das Kind tiefer hängt und im Tragetuch trinken… Read more »

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Webmaster
2 Monate
Reply to  K.M.

Danke, dass Du Deine Erfahrungen mit uns teilst, Katharina!
Liebe Grüße
Caro vom Bergzeit Magazin

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