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Der Fjällräven Kajka X-Lätt Rucksack im Test

10 Minuten Lesezeit
Du suchst einen Rucksack, der vielseitig einsetzbar, leicht, und gleichzeitig robust ist? Mit dem Kajka X‑Lätt wagt Fjällräven ein spannendes Experiment – Bergzeit Tester Florian hat den Rucksack im Praxistest bei verschiedenen Unternehmungen getragen.

Ein Trekkingrucksack, der funktionell, robust, leicht und einfach zu reparieren ist und dabei auf eher ungewöhnliche Materialien wie Birkenholz setzt, wirft unweigerlich die Frage auf: Kann das funktionieren? Fjällräven hat dieses Experiment gewagt und verspricht genau das für meinen Test-Rucksack, den Kajka X-Lätt. Wir haben den Rucksack bei verschiedenen Unternehmungen genau unter die Lupe genommen. Ob er hält, was der Hersteller verspricht, erfährst du im folgenden Testbericht. 

Wichtigste Merkmale des Fjällräven Kajka X-Lätt Rucksacks
🏔️ Vielseitiger Einsatzbereich: Trekking, Bergwandern, Klettersteige, Mehrtagestouren
🎒 mit 45 Liter Volumen viel Platz für Mehrtagestouren & alpine Unternehmungen
🌲 leicht, elastisch und reparaturfreundlich dank Rahmen aus Birkenholz
🧵 durch Außenmaterial Vinylon F sehr robust, abriebfest und von Natur aus wasserabweisend
⚖️ mit etwa 1.180 g geringes Gewicht trotz stabilem Tragesystem
🔧 Modular & reparierbar durch abnehmbare Taschen & entnehmbarer Rahmen
♻️ Recyceltes Polyamid an Rücken, Boden und Gurten

Fjällräven Kajka X-Lätt: Die Hard Facts 

Der Fjällräven Kajka X‑Lätt ist ein klassischer Toploader mit einem Fassungsvermögen von 45 Litern und bietet reichlich Stauraum für eine Vielzahl von Outdoor‑Aktivitäten. Das „X“ im Namen steht laut Fjällräven für Produktexploration. In diesem Fall haben die Schweden untersucht, ob sich ein Rucksack entwickeln lässt, der gleichzeitig leicht, funktionell und haltbar ist. Beim Kajka X‑Lätt kommt daher die robuste Kunstfaser Vinylon F zum Einsatz, kombiniert mit einem in der Höhe verstellbaren Tragesystem und einem Rahmen aus Birkenholz. Mit nachgewogenen 1183 Gramm ist der Rucksack in der Größe M/L angenehm leicht, trotz der vielen kleinen Details, und auf dem Papier dennoch erstaunlich robust. 

Mit 45 Liter hat der Fjällräven Kajka X-Lätt Rucksack ordentlich Volumen.

Florian Glott

Mit 45 Liter hat der Fjällräven Kajka X-Lätt Rucksack ordentlich Volumen.


  • Außenmaterial: Vinylon F (100% Vinylal) 
  • Innenmaterial: 100% recyceltes Polyamid
  • Fassungsvermögen: 45 Liter
  • Beladungsempfehlung: bis 13 kg 
  • Tragesystem: Kontaktrücken höhenverstellbar mit Rahmen aus Birkenholz. Gepolsterte Schulter- und Hüftgurte 
  • Größen: S/M und M/L
  • Anzahl der Taschen: Insgesamt acht Taschen
  • Weitere Details: Seitentaschen, Deckeltasche, Hüftgurttaschen abnehmbare Fronttasche, abnehmbare Innentasche, Stockbefestigung, seitliche Kompressionsriemen, Befestigung für Trinksysteme

Variabler Stauraum satt

Fjällräven verfolgt zwei Ansätze, um dem Kajka X-Lätt für verschiedene Einsatzzwecke verwendbar zu machen: Mit diversen Kompressionsriemen lässt sich ungenutzter Stauraum variabel verringern. Und um zusätzlich auch noch Gewicht zu sparen, hat man auch die Option, einige Taschen komplett zu entfernen.

Kompression

Das 45‑Liter große Hauptfach lässt sich über einen Snowlock-Verschluss weit öffnen, sodass man bequem an seine Ausrüstung gelangt. Wieder zugezogen kann der Kajka X‑Lätt zusätzlich mit einem Kompressionsriemen festgezurrt werden.

Der Riemen selbst ist ausreichend lang, sodass auch ein Kletterseil oder eine Jacke sicher verstaut werden können.

Das Reißverschluss‑Deckelfach wird klassisch über zwei kleine Riemen geschlossen. Die Riemen sind dabei nicht fest vernäht, sondern per Ankerstich in nach unten laufenden Schlaufen befestigt. Auf Wunsch kann so die Höhe angepasst werden, was durchaus praktisch ist. 

 Seitliche Kompressionsriemen sorgen für ein Nichtverrutschen der Ladung.

Florian Glott

Seitliche Kompressionsriemen sorgen für ein Nichtverrutschen der Ladung.


 Seitliche Kompressionsriemen sorgen für ein Nichtverrutschen der Ladung.

Florian Glott

Alle Riemen und Bänder können in der Höhe verstellt und individuell angepasst werden.


Einen kleinen Kritikpunkt gibt es jedoch: Der Zugverschluss am Snowlock ist etwas unterdimensioniert. Ohne Handschuhe lässt er sich gut bedienen, mit dickeren Handschuhen wird das aber schnell zur Geduldsprobe. Ein etwas größerer und damit besser greifbarer Verschluss wäre hier wünschenswert. 

Individualisierbare Taschenlösungen

Fürs Trekking sehr praktisch, beim Klettern aber eventuell hinderlich, ist die große Fronttasche. In diese Netztasche kann man schnell eine Jacke oder sogar einen Bike‑ oder Kletterhelm stecken. Ich persönlich möchte an einem Multisport‑Rucksack eine solche Tasche nicht mehr missen. Beim Klettern kann man damit jedoch schon einmal am Fels hängen bleiben.

Fjällräven hat hier mitgedacht. Mit – zugegeben etwas Fummelarbeit – lässt sich die Netztasche abnehmen. Sie ist über sechs Haken an Schlaufen am Hauptfach befestigt. Einmal die Tasche abgenommen, wirkt der Rucksack deutlich cleaner und die Wahrscheinlichkeit, am Fels hängen zu bleiben, ist geringer. 

Nützliches Detail: die abnehmbare Netz-Fronttasche.

Florian Glott

Nützliches Detail: die abnehmbare Netz-Fronttasche.


Nützliches Detail: die abnehmbare Netz-Fronttasche.

Florian Glott

Auch ein Seil und ein Helm können sicher verstaut werden.


Auch die beiden Netztaschen an den Seiten sind praktisch, um Trinkflaschen zu verstauen. Eine Flasche kann sowohl von oben als auch schräg von der Seite eingeschoben werden. So ist es möglich, sie auch bei aufgesetztem Rucksack wieder zurückzustecken. Über jeweils ein Gummiband lässt sich die Weite der Seitentaschen anpassen. 

Für kleine Gegenstände sind zudem zwei kleine, reißverschlussfreie Netztaschen am Hüftgurt angebracht. Perfekt für den Riegel zwischendurch oder schnellen Zugriff zur Sonnencreme.

Bei Bedarf kann die Fronttasche abgenommen werden, damit sie bei erwartetem Felskontakt nicht zerfetzt wird.

Florian Glott

Bei Bedarf kann die Fronttasche abgenommen werden, damit sie bei erwartetem Felskontakt nicht zerfetzt wird.


Bei Bedarf kann die Fronttasche abgenommen werden, damit sie bei erwartetem Felskontakt nicht zerfetzt wird.

Florian Glott

Gut gelöst: Eine Trinkflasche kann von oben oder von der Seite in die Tasche eingelegt werden.


Ein weiteres durchdachtes Detail ist die leicht abnehmbare, innenliegende Reißverschlusstasche. Hier kannst Du Geldbeutel & Co sicher verstauen, und bei einer Übernachtung auf einer Berghütte lässt sie sich schnell abnehmen und mit dem beiliegenden Stück Kordel um den Hals tragen. Somit brauchst Du Dir keine Gedanken mehr um Deine Wertgegenstände machen. 

In die abnehmbare Innentasche können Wertgegenstände verstaut und bei sich getragen werden.

Florian Glott

In die abnehmbare Innentasche können Wertgegenstände verstaut und bei sich getragen werden.


Vinylon F als Außenmaterial 

Fjällräven setzt beim Kajka X‑Lätt auf Vinylon F als Außenmaterial. Diese synthetische Faser auf Polyvinylalkohol‑Basis ist nicht nur langlebig und äußerst robust sowie abriebfest, sondern besitzt auch Eigenschaften, die man sonst eher von Naturfasern kennt.

Vinylon F quillt, ähnlich wie Baumwolle, bei Kontakt mit Feuchtigkeit auf, wodurch sich das Gewebe verdichtet und ohne zusätzliche Beschichtung wasserabweisend wird.

Dadurch ist der Rucksack sehr pflegeleicht. Das Material kann jedoch mit der Zeit und bei häufigem Gebrauch eine Patina entwickeln, wie man es auch vom bekannten Fjällräven Kånken kennt, der ebenfalls aus Vinylon F gefertigt ist. So entwickelt Dein Rucksack mit der Zeit einen eigenen Charakter und spiegelt vielleicht sogar deine Abenteuer wider. 

📖 Lesetipp: Rucksack waschen

Tragesystem mit Rahmen aus Birkenholz 

Das Tragesystem des Kajka X‑Lätt ist sicherlich eines der spannendsten Details des Rucksacks, denn der Rahmen besteht nicht wie üblich aus Metall oder Kunststoff, sondern aus geöltem europäischem Birkenholz. Birkenholz besitzt für ein Tragesystem nahezu ideale Eigenschaften: Es ist leicht, zäh, elastisch und gut zu verarbeiten. Wird es in Schichten verleimt, lassen sich Form und Eigenschaften gezielt beeinflussen. Ein Nachteil ist jedoch, dass das Material weniger resistent gegenüber Feuchtigkeit ist.

Der Fjällräven Kajka X-Lätt kommt mit einem Rahmen aus Birkenholz.

Florian Glott

Der Fjällräven Kajka X-Lätt kommt mit einem Rahmen aus Birkenholz.


Der Fjällräven Kajka X-Lätt kommt mit einem Rahmen aus Birkenholz.

Florian Glott

Das Birkenholz stammt aus europäischen Wäldern.


Beim Kajka X-Lätt sind die beiden längslaufenden Rahmenteile so in den Rucksack eingearbeitet, dass diese einzeln entnommen werden können. So kannst der Toploader einfacher repariert oder auch für einen Waschgang vorbereitet werden.  

Die Schultergurte sind durchgehend gepolstert und weder zu dick noch zu dünn. Selbstverständlich sind auch Lageverstell-Riemen vorhanden. Die Position der oberen Rückenpartie wird über einen Klettverschluss fixiert. Dadurch lässt sich die Rückenlänge sehr einfach, schnell und über einen großen Bereich individuell anpassen. In der Größe M/L liegt der Verstellbereich zwischen 40 und 55 Zentimetern

Die obere Hälfte des Tragesystems kann über einen großen Bereich in der Höhe verstellt werden

Florian Glott

Die obere Hälfte des Tragesystems kann über einen großen Bereich in der Höhe verstellt werden


Der mittellange Hüftgurt ist ebenfalls durchgehend gepolstert und weder zu steif noch zu weich. Die Schnalle lässt sich gut öffnen und schließen und die Länge kann problemlos angepasst werden. Befestigt ist der Hüftgurt per Klettverschluss am Hauptfach sowie an den beiden Birkenholzstreben.

Praktisch: Der Hüftgurt lässt sich komplett abnehmen und der Kajka X-Lätt kann so problemlos in Kombination mit einem Klettergurt getragen werden. 

Der Hüftgurt kann bei Bedarf einfach abgenommen werden.

Florian Glott

Der Hüftgurt kann bei Bedarf einfach abgenommen werden.


Schön ist außerdem, dass Schultergurte, Boden, Rückenteil und Hüftgurt aus recyceltem 330D‑Polyamid gefertigt sind. 

Der Fjällräven Kajka X-Lätt Rucksack im Praxis-Test 

Jedes Jahr vor Ostern fahren wir eine Woche nach Arco, um dort zu wandern, biken und zu klettern. Drei unterschiedliche Disziplinen, drei unterschiedliche Rucksäcke für mich zum Mitnehmen. Dieses Ostern wollte ich aber alles mit dem Fjällräven Kajka X-Lätt machen. 

Klettersteigtauglichkeit

In Arco angekommen, machen wir den Colodri-Klettersteig. Ein einfacher B-Steig, dennoch muss man alles in den Rucksack packen, was notwendig ist, inklusive eines Seils und ein bisschen zusätzlicher Hardware, um unseren Sohn am Steig nachsichern zu können. Entsprechend haben wir den Rucksack mit der Ausrüstung, Brotzeit und Wechselkleidung beladen. Schnell kommt man so auf eine zu tragende Last von knapp 12 Kilo. Hier konnte ich schon mal gut antesten, wie sich der Rucksack mit ordentlich Gewicht trägt. Nach einer Stunde Fußmarsch durch Arco und dem Zustieg zum Einstieg, konnte ich erste positive Eindrücke sammeln.

Hat man sich zuvor die Mühe gemacht und die Rückenlänge perfekt eingestellt – was überraschend unkompliziert zu bewerkstelligen ist – dann trägt sich der Kajka X-Lätt wirklich angenehm.

Meine Befürchtung, dass man die beiden Holzstreben am Rücken anliegen spürt, hat sich nicht bestätigt. Der Tragekomfort und nicht zu vergessen die Belüftung sind wirklich gut. 

Selbst beim Klettern oder am Klettersteig bietet der Fjällräven Kajka X-Lätt Bewegungsfreiraum.

Florian Glott

Selbst beim Klettern oder am Klettersteig bietet der Fjällräven Kajka X-Lätt Bewegungsfreiraum.


Im Übrigen beträgt meine Rückenlänge 49 Zentimeter und somit ist die Größe M/L perfekt für mich. 

Im Steig ist es wichtig, dass ein Rucksack ausreichend Bewegungsfreiheit ermöglicht. Der Fjällräven Kajka X-Lätt war zwar jetzt deutlich weniger gefüllt, dennoch saß der Rucksack beim Test stets gut am Rücken. Bewusst hatte ich den Hüftgurt nicht entfernt, um zu sehen, wie sich das mit einem Klettergurt verträgt. Auch hier war ich positiv überrascht und hatte stets Zugang zu den Materialschlaufen. Hier sind die nicht allzu breiten Polster des Hüftgurts sehr angenehm.

Bei einem weiteren Klettersteig ein paar Tage später hatte ich ihn jedoch entfernt. Einfach die Holzstreben etwas nach oben ziehen, den Hüftgurt abziehen und danach die Streben wieder einsetzen, fertig. Das dauert keine Minute und der Hüftgurt kann im Rucksack verstaut werden.

Nach insgesamt drei Klettersteigen kann ich sagen, der Rucksack trägt sich hier angenehm. Natürlich lassen sich bei solchen Aktivitäten Berührungen mit dem Felsen nicht vermeiden, das Vinylon F macht hier aber einen guten Job.

Nach etlichem Felsberührungen konnte ich keine, auch noch so kleine, Beschädigung feststellen.

Wenn etwas Schaden nimmt, dann wird es die Netzaußentasche sein. Wer hier aber Angst hat, kann sie einfach abnehmen. Ich persönlich finde das ein absolut gelungenes Detail. 

Bike-tauglichkeit

Obwohl nicht dafür gedacht, auch aufgrund seines großen Fassungsvermögens, haben wir den Rucksack auf einer Biketour zum Ledrosee über die berühmte Ponale getestet. Auch hier habe ich den Rucksack mit allem beladen, was notwendig ist, und dann ging es auf Tour. Auch hier kann ich nur Positives berichten. Der Tragekomfort war selbst hier ausgezeichnet und bei der Abfahrt macht der Rucksack jede Bewegung mit. Der Fjällräven Kajka X-Lätt Rucksack lässt sich im Test seine Größe nicht anmerken. Das 45-Liter-Raumwunder hat sich auch hier gut geschlagen. 

Der Fjällräven Kajka X-Lätt 45 ist ein Multitalent. Egal ob Wanderweg, Klettersteig oder...

Florian Glott

Der Fjällräven Kajka X-Lätt 45 ist ein Multitalent. Egal ob Wanderweg, Klettersteig oder…


Der Fjällräven Kajka X-Lätt 45 ist ein Multitalent. Egal ob Wanderweg, Klettersteig oder...

Florian Glott

…selbst als Bikerucksack macht der Fjällräven Kajka X-Lätt eine gute Figur.


Haupteinsatzzweck: Bergwandern

Tatsächlich fiel das Wandern in Arco bei uns verletzungsbedingt aus, das holten wir aber eine Woche später zuhause in den Ammergauer Alpen nach. Alles gepackt für eine Schlittenfahrt, sind wir zum Parkplatz der Drehhütte gefahren. Nachdem wir feststellen mussten, dass der Fahrweg schon geräumt war, haben wir die Rodel im Auto gelassen und sind mit dem dennoch dafür gepackten Rucksack zur Dreh- und Rohrkopfhütte aufgestiegen, mit einem weiteren Abstecher zum Tegelberg.

Auf gut 840 Höhenmetern konnte ich den Rucksack auch mal auf seinen Haupteinsatzzweck hin testen, nämlich beim Wandern oder besser gesagt Bergwandern mit etwa 10 Kilo Gewicht. Wenig überraschend war für mich, dass sich der Kajka X-Lätt hier wirklich gut macht. Der Tragekomfort und die Bewegungs-freiheit waren wie schon gewohnt ausgezeichnet, und die kleinen Details wie die Netztasche oder die durchdachten Seitentaschen, um seine Trinkflasche mal schnell aus dem Rucksack zu ziehen, sind sehr angenehm. Lediglich der für mich zu kleine Showblock-Verschluss des Toploaders hat mich in Verbindung mit dickeren Handschuhen manchmal etwas verzweifeln lassen. Hier würde ich mir einen größeren Verschluss wünschen.

Wie viel ist zu viel?

Die Beladungsempfehlung liegt bei 13 Kilo und hier würde ich raten, diese auch einzuhalten. Ohnehin sind 13+ Kilo schon zu viel Gewicht fürs Berg- und Hüttenwandern, dennoch habe ich den Kajka X-Lätt mal mit grob 15 Kilo beladen. Zwar hält der Rucksack dem Gewicht stand, aber gerade der Hüftgurt ist für so ein Gewicht doch etwas zu unterdimensioniert und nicht steif genug.  

Deshalb meine Empfehlung: Weniger ist mehr, und die 13 Kilo sollten beachtet werden. Mit etwa 12 Kilo ist meiner Meinung nach schon das Maximalgewicht erreicht, bei dem der Tragekomfort noch ideal ist. 

Mein Fazit zum Fjällräven Kajka X-Lätt Rucksack Test

Wer einen Rucksack mit etwas mehr Ladevolumen sucht, der wird mit dem Fjällräven Kajka X-Lätt 45 fündig.

Mich hat er auch als Multisport-Rucksack überzeugt, und der Tragekomfort sowie die durchdachten Details haben mich begeistert. Außerdem bekommt man einen Rucksack, der noch schön leicht, aber dennoch robust ist, was gerade bei alpinen Abenteuern sehr hilfreich ist.

Ich werde den Fjällräven Kajka X-Lätt 45 definitiv als Empfehlung für einen Rucksack für klassische Hüttentouren oder gar Alpenüberquerungen mit aufnehmen, denn danach werde ich als UIMLA-Bergwanderführer regelmäßig gefragt. 

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