Die Antwort ist: Gute Ausrüstung erleichtert uns das Wandern, ABER: es geht auch ohne viel Schnickschnack – vor allem, wenn Du nicht direkt im Hochgebirge wandern oder den Mount Everest bezwingen möchtest. Für Deine ersten Wanderschritte reichen ein paar Basics vollkommen aus.
Bergzeit
Das Wichtigste beim Wandern? Die passenden Wanderschuhe!
9 Basics: wichtige Wanderausrüstung
Einfach los Wandern. Eine leichte Tour auf guten Wegen und im moderaten Gelände. Dafür brauchst Du noch keine vollumfängliche Profi-Ausrüstung. Diese neun Wander-Basics sind aber auch für Einsteiger sinnvoll:
Beim Wandern tragen unsere Füße die Hauptlast. Den ersten Platz für die wichtigsten Dinge zum Wandern belegen deshalb: Wanderschuhe. Sie müssen bequem, aber auch stabil sein und einen guten Halt bieten. Und sie sollten dicht sein – schließlich müssen sie beim Wandern über Wurzeln, Steine, feuchtes Gras und matschigen Pfaden so einiges aushalten.
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Wer draußen in der Natur unterwegs ist, muss damit rechnen, dass sie oder er auch einmal einen Regenschauer abbekommt. Eine leichte Regenjacke dabei zu haben, ist deshalb ein Muss – besonders in den Bergen, wo sich das Wetter schnell ändern kann. In einem nassen Pullover wird Dich die Wanderlust womöglich schnell wieder verlassen.
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Wandern ist Sport und der funktioniert eben nur gut, wenn der Flüssigkeitshaushalt Deines Körpers im Gleichgewicht bleibt. Sonst sind Kopfschmerzen, Schwindel und mangelnde Leistungsfähigkeit die Folge. Grundsätzlich gilt: Nimm lieber etwas mehr Wasser mit, als zu wenig!
✨ Tipp: Wenn Du sehr viel beim Wandern unterwegs bist oder generell viel Wasser brauchst, dann kann ein Rucksack mit Trinksystem eine Option für Dich sein.
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Für mich das Wichtigste überhaupt (neben guten Wanderschuhen): Ein Multifunktionstuch. Wie der Name schon sagt, ist es multifunktionell einsetzbar. Mit nur einem Tuch hast Du Stirnband, Mütze, Mund-Nasen-Schutz, Sturmhaube und Halstuch immer dabei.
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Ob als Stirnband, Halstuch oder Mütze: Kaum ein Stück Stoff ist vielseitiger einsetzbar als ein Schlauchschal.
Fürs Wandern brauchst Du nicht viel, aber Du solltest die Hände frei haben. Und Wasserflasche, Handy, Schlüssel, Erste-Hilfe-Set und Regenjacke wollen irgendwo verstaut werden. Ein Rucksack, der das Gewicht gleichmäßig auf Deine Schultern verteilt, schont Deinen Rücken und Nacken und erleichtert Dir das Wandern enorm.
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Platz für Trinkflasche, Regenjacke & Co.: Mit dem passenden Rucksack wandert es sich leichter.
Im besten Fall bleibt das Erste-Hilfe-Set einfach unberührt im Rucksack, doch es deshalb zuhause lassen? Auf keinen Fall. Unterwegs kann immer mal etwas passieren – das gilt in der Natur genauso wie in der Stadt. Doch während in der Stadt schnell professionelle Hilfe geholt werden kann, sieht es draußen in der Natur da schon ganz anders aus. Auf einen Notfall vorbereitet zu sein, kann im Zweifel Leben retten!
❤️🩹 Tipp: eine zusätzliche Rettungsdecke im Erste-Hilfe-Set ist nicht schwer und kann Dir bei Notfällen in der Natur vielfältig gute Dienste leisten.
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Schürfwunden, Verstauchungen, Knochenbrüche: Beim Wandern im Gelände kann immer etwas passieren. Besser ist, wenn Du vorbereitet bist und die erste Wundversorgung übernehmen kannst.
Klar, wandern geht auch mit Hemd und Jeans – aber mehr Spaß macht’s eindeutig, wenn es nicht überall zwickt und zwackt. Das heißt nicht, dass Du für Deinen Wander-Start gleich die beste Funktionskleidung brauchst. Eine bequeme Hose und ein lockeres T-Shirt finden sich bestimmt in Deinem Kleiderschrank. Achte auf Bewegungsfreiheit!
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Beim Wandern – insbesondere, wenn Du Dich in höheren Lagen bewegst – ist ein Sonnenbrand schnell passiert. Um Dich zu schützen, solltest Du vor und während der Tour eine Sonnencreme auftragen – auch, wenn das Wetter zunächst „gar nicht so heiß“ oder etwas wechselhaft ist. Die UV-Strahlung steigt mit zunehmender Höhe.
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Beim Wandern gibt es sowieso immer eine Hütte zum Einkehren? Das kann sein, setzt allerdings eine sehr genaue Tourenplanung vorraus, denn auch Berghütten haben Schließzeiten. Eine kleine Brotzzeit oder ein Notfall-Müsliriegel sollten daher immer mit im Gepäck sein, um Dich bei Kräften zu halten, falls es dann doch mal etwas länger dauert.
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Wie Du siehst, brauchst Du zum Wandern nicht viel – zumindest, wenn Du erstmal nur eine kleinere Tour unternehmen willst. Nachfolgend stellen wir Dir noch fünf Tipps vor, die das Wandern noch schöner und bequemer machen.
5 Ausrüstungs-Tipps für gelungene Touren
Kein Must-have für die erste Tour – aber wenn Du vorhast künftig häufiger zu wandern, eine echt lohnende Investition – sind diese fünf Ausrüstungstipps:
Gute Wandersocken sind ein entscheidender Faktor für den Tragekomfort Deiner Wanderschuhe. Sie sorgen dank funktionaler Materialien für ein ausgewogenes Klima im Schuh und können Blasen vorbeugen.
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In Sachen Gewicht und Packmaß völlig unauffällig, aber trotzdem sehr häufig sehr praktisch sind leichte Stirnbänder aus funktionalen Materialien. Sie sind auch bei körperlicher Aktivität angenehm zu tragen und schützen Stirn und Ohren vor Kälte und Wind.
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Eine Stirnlampe gehört zu den Dingen, die man beim Wandern besser dabei hat, um sie nicht zu brauchen. Dauert die Tour ungeplant länger, kann sie einen entscheidenden Unterschied machen, ob Du Deinen Weg weiter fortsetzen kannst oder nicht.
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Die Pein vom Stein bei der Gipfelrast musst Du nicht spüren – und auch Kälte und Feuchtigkeit kannst Du mit einer leichten und kompakten Sitzunterlage bequem trotzen.
Windbreaker sind sehr leichte, kompakte Jacken, die Dich zuverlässig vor Wind und je nach Modell auch vor leichtem Regen schützen. Dank geringem Gewicht und Packmaß fallen sie im Wanderrucksack nicht unangenehm auf. Bläst am Gipfel der Wind oder sinken die Temperaturen, dann sind sie schnell übergezogen – eine tolle Option für den Wetterschutz bei trockenen Bedingungen. Bei Mistwetter wählst Du wie oben empfohlen Deine Hardshell-Regenjacke.
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Fazit: Diese Basics brauchst Du zum Wandern
Bequeme Kleidung, geeignete, eingelaufene Wanderschuhe, ein Schlauchtuch und eine Regenjacke. Dazu noch einen Rucksack, in den Du Deine Trinkflasche, einen Notfall-Energieriegel, ein Erste-Hilfe-Set und Deine Sonnencreme packst – mehr brauchst Du nicht für eine einfache, erste Wanderung.
Wenn Du häufiger auf Tour gehst, lohnt sich die Investition in ein Paar ausgewiesene Wandersocken, eine Stirnlampe, eine leichte Windbreaker-Jacke und eine kompakte Sitzunterlage, um Deine Ausrüstung in Sachen Komfort und Sicherheit ein wenig zu optimieren. Ein leichtes Stirnband hast Du vielleicht ohnehin bereits in Deinem Ausrüstungsfundus.
Spätestens wenn aus den gelegentlichen Wandern ein ernstzunehmendes Hobby wird, solltest Du Dich näher mit dem Thema Wanderausrüstung beschäftigen. Vielleicht erleichtern Dir Wanderstöcke das Gehen oder Du passt die Stabilität Deiner Bergschuhe dem steigenden Anspruch Deiner Touren an? Oder Du denkst bereits über ein mehrtägiges Wander-Abenteuer nach? Dann gibt’s hier noch einen abschließenden Tipp:
Also worauf wartest Du noch? Rein in die Wanderschuhe und ab nach draußen in die Natur!
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